Sanitärinstallateur, was ihn ausmacht und was er benötigt

Toiletten, Wannen, Wasserhähne - Der Sanitärinstallateur oder Sanitärmonteur ist ein Handwerker, der vornehmlich im Bereich Sanitär beschäftigt ist. Er reinigt, wartet und produziert gegebenenfalls auch sanitäre Anlagen aller Art. Meistens wird der Sanitärinstallateur in einem Handwerksbetrieb beschäftigt, kann aber auch als Werksinstallateur fest innerhalb eines Unternehmens angestellt sein. Die Bezeichnung Sanitärinstallateur wird so vor allem in Schweiz verwendet. Dort wird damit die Grundbildung zum gleichnamigen Berufsbild bezeichnet. Auch in Deutschland war die Bezeichnung gängig, jedenfalls bis der Job mit anderen Ausbildungen unter dem Begriff Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zusammengefasst wurde.

Ausbildung zum Sanitärinstallateur in Deutschland

In dreieinhalb Jahren kannst du dich in Deutschland zum Sanitärinstallateur ausbilden lassen. Die Ausbildung hat die Ernennung zum Gesellen als Ziel und verläuft im dualen System. Das heißt, ein Auszubildender im Bereich Sanitärinstallateur verbringt einen Teil seiner Ausbildung im Betrieb und den anderen Teil in der Berufsschule. Bei einem Ausbildungsverlauf in einem Industriebetrieb, also nicht in einem Handwerksbetrieb, legt der / die Auszubildende die Gesellenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab.
Eine weitere Besonderheit bei der Ausbildung zum Sanitärinstallateur sind die so genannten überbetrieblichen Lehrinhalte. Dabei werden Kenntnisse vermittelt, die jeder Sanitärinstallateur brauchen kann, die aber nicht in jedem Unternehmen angewandt werden. So kann der / die Auszubildende nicht nur Abflüsse, Auslaufventile oder Toiletten warten und reparieren, sondern lernt auch interdisziplinäre Inhalte, wie zum Beispiel Schweißen.
Im Laufe der Ausbildung zum Sanitärinstallateur findet zudem eine Spezialisierung auf bestimmte Bereiche der modernen Anlagemechanik statt, wie zum Beispiel Wasser-, Wärme- oder Klimatechnik. Zusammen mit diesen, sowie den grundlegenden Inhalten wird der angehende Sanitärinstallateur perfekt auf das Berufsbild in seiner Innung vorbereitet.
Als fertiger Sanitärmonteur stehen dem Anlagenmechaniker zudem auch diverse Möglichkeiten zur Weiterbildung offen, um in höhere Einkommensklassen aufzusteigen. Eine davon ist zum Beispiel die Meisterprüfung, die dazu befähigt, einen Betrieb zu leiten und ebenfalls auszubilden. Je nachdem, ob die Meisterausbildung in Teil- oder Vollzeit absolvieret wird, dauert sie zwischen einem und drei Jahren.
Im beruflichen Alltag repariert, wartet oder fertigt der Installateur Sanitär-, Heizungs- und Klimasysteme. Zusätzlich und je nach Betrieb können auch Tätigkeiten im Bereich erneuerbare Energien, Feuerungstechnik oder Dämmung vonnöten sein.

Handwerkszeug des Sanitärinstallateurs

Der Sanitärinstallateur benutzt eine ganze Reihe an Handwerkzeug, um WC-Sitze anzubauen, Armaturen zu bearbeiten oder um Rohre zu reinigen. Das relativ große Sortiment an Sanitär-Werkzeug führt der Sanitärinstallateur in seinem Sanitärkoffer mit. In ihm befindet sich alles, was der Installateur für seiner tägliche Arbeit braucht, wie verschiedene Zangen, Spannungsprüfer, Spachtel, Wasserpinsel oder der Schlosserhammer. Auch Beleuchtung kann im Sanitäralltag nicht schaden, schließlich muss der Sanitärinstallateur nicht selten Blicke dort hin werfen, wo sonst kein Licht hingelangt.

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