Atemschutz

Der Atemschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsausrüstung vieler Handwerker, aber auch Hilfsorganisationen oder Wissenschaftler. Atemschutzgeräte gehören dabei zum Arbeitsschutz, denn sie schützen den Träger effektiv gegen das Einatmen schädlicher Dämpfe, Gase oder Partikel. Zum Atemschutz werden vor allem Gesichtsmasken gezählt, begonnen mit simplen Staubmasken aus Stoff, bis hin zu komplexen Gasmasken oder Komplettmasken mit integrierten Filtern oder Kartuschen und ganz autark arbeitenden Isoliergeräten.

Varianten der Atemschutzgeräte

Es wird allgemein zwischen zwei Arten von Atemschutz unterschieden, dem umluftabhängigen und dem umluftunabhängigen Atemschutz. Grundsätzlich gilt ein Unterschied im Einsatz von Halb- & Vollmasken. So können Halbmasken zum Beispiel als leichter Atemschutz bei Arbeiten mit bestimmten Stoffen verwendet werden, wenn keine größere, akute Gefahr besteht. Solch ein Atemschutz reicht zum Beispiel aus, wenn der Schreiner spanende Arbeit verrichtet, um umherfliegende Holzpartikel nicht einzuatmen. Eine entsprechende Staubschutzmaske mit Ausatmungsventil gewährleistet sicheres Atmen bis hin zu einer bestimmten maximalen Arbeitsplatz-Konzentration eines Stoffes (MAK-Wert).
Auch in Städten mit einem hohen Abgasgehalt in der Luft wird gegebenenfalls zum Tragen von Atemschutzmasken geraten. In Deutschland kommt das höchst selten vor, vorwiegend in Megacities wie Tokyo oder den chinesischen Metropolen gehören Atemschutzmasken jedoch zum alltäglichen Bild.
Vollmasken dagegen kommen zum Einsatz, wenn die Atemluft nicht mehr für die Sauerstoffversorgung ausreicht. Bis zu einem bestimmten Mindestwert können dann umluftabhängige Atemschutzmasken eingesetzt werden, die aus einer Vollmaske, sowie einem aufgesetzten Atemschutzfilter bestehen. Entsprechende Masken können im handwerklichen Bereich zum Beispiel für Maler und Lackierer sehr nützlich sein, damit diese bei der Arbeit nicht permanent die Gase einatmen müssen.
Die vollständige atemtechnische Isolation von der Umgebung kann durch umluftunabhängigen Atemschutz erlangt werden. Dabei handelt es sich um so genannte Isoliergeräte, die den Anwender vollkommen autark mit Sauerstoff versorgen. Sie werden unter einer oder mehreren der folgenden Umstände eingesetzt: Wenn der Sauerstoffgehalt der Luft unter 17% liegt, wenn giftige Gase in Luft vorhanden sind, die durch umluftabhängigen Atemschutz nicht absorbiert werden können oder die Gase in der Luft im Wesen und/oder ihrer Menge nicht bekannt sind.
Isoliergeräte bestehen grundsätzlich aus der Atemschutzmaske, sowie deren Anschluss an ein Behältergerät. Bei diesem Behälter handelt es sich in der Regel um eine Druckluftflasche, die den zur Atmung benötigten Sauerstoff enthält. Der Inhalt wird gemäß DIN EN 12021 auch als besonders reine Atemluft bezeichnet.

Aufbau verschiedener Atemschutzmasken

Die Atemschutzmasken, wie auch die einfacheren Halb- oder Feinstaubmasken sind auf eine ergonomische Vielseitigkeit hin ausgelegt. Das heißt, der Gesichtsaufsatz besteht aus Gummi um sich den Gesichtsformen anzupassen. Am Hinterkopf werden die Masken mit Gummibändern befestigt, die sich - zumindest bei den teureren Modellen - ebenfalls individuell verstellen lassen.

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