Viel Nützliches für Landwirt und Tiere

Der Landwirt oder auch Bauer genannt, bewirtschaftet Land und Tiere. Hier in Deutschland ist dieser handwerkliche Beruf mit einer sehr langen Tradition verbunden und der Landwirt gehört sogar zu den ältesten Berufen der Menschheit. Die Bestellung der Felder und das Domestizieren von Vieh gehören zu den ersten Schritten der frühen Menschen in die Zivilisation. Erst durch die landwirtschaftliche Arbeit konnten Menschen sich niederlassen und mussten nicht mehr ein Nomadenleben führen, jagen und sammeln. Durch das Bereitstellen von großen Mengen Nahrungsmitteln, wie Getreide- oder Tierprodukte, war der Landwirt die Basis für die frühesten Siedlungen der Menschheit, nicht nur in Westeuropa, sondern überall auf der Welt.

Der Landwirt schafft die Basis moderner Ernährung

Bis heute erzeugen Landwirte einen beträchtlichen Anteil der Nahrungsmittel und liefern mit ihren Tieren und Feldern die Basis für Brot, Milch oder Käse, aber auch Futter für Vögel und Nager. Allein das Wesen der Landwirtschaft hat sich über die Jahrtausende stark verändert. Immer wieder haben die Menschen neue Werkzeuge entdeckt und erfunden, um die Arbeit der Landwirte effektiver zu machen. Wie für alle handwerklichen Bereiche war natürlich auch für die Landwirtschaft die industrielle Revolution eine einschneidende Epoche. Heute arbeiten Landwirt und Landwirtin mit Hochleistungsmaschinen im Stall oder auf dem Feld. Traktoren und Utensilien zur Tierpflege sind leistungsfähiger als je zuvor.
Gleichzeitig unterliegen der Landwirt und sein Hof in der heutigen Zeit strengen Auflagen und müssen sich zudem einem harten Preiswettbewerb stellen. Um zum Beispiel eines der begehrten BIO-Siegel für den Bauernhof zu erhalten, müssen Landwirte zahlreiche Statuen erfüllen und einhalten. Dazu gilt es etwa, verschiedenes Geflügelzubehör für die Hühnerzucht vorzuweisen, den Milchkühen einen überdachten Auslaufbereich anzubieten, diverse Regeln zum Pflanzenschutz einzuhalten und noch eine Vielzahl an weiteren Vorgaben zu erfüllen. Nicht selten ist schon der eine oder andere Landwirt unter dem Druck der BIO-Standards, sowie der ständig sinkenden Preise, auch für BIO-Produkte, den Schritt zurück zum "normalen" Landwirt gegangen.

Die Ausbildung zum Landwirt

Trotzdem wird es natürlich auch in der Zukunft den Berufsstand Landwirt geben. Um diesem selbst als Landwirt beizutreten, gibt es verschiedene Ausbildungsmodelle. Die Berufsausbildung zum Landwirt / zur Landwirtin hat eine Dauer von drei Jahren und beschäftigt sich, ganz traditionell, mit Pflanzen und Tieren. In Deutschland verläuft die Landwirt Ausbildung im dualen System, sowohl mit betrieblicher, wie auch schulischer Arbeit. Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung im Bereich Landwirt sind zum Beispiel der Landwirtschaftsmeister, der Agrarbetriebswirt oder auch akademische Abschlüsse.

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