Eine der meistgenutzten Gartenmaschinen in Deutschland: der Rasenmäher

Der Rasenmäher ist eines der am weitesten verbreiteten Gartengeräte überhaupt, zumindest in Deutschland. Ca. 5 Millionen Benzinrasenmäher, so die Schätzung einer Rasenmäher-Firma, gibt es allein in Deutschland. Naheliegend, denn Deutschland liegt recht nahe an England und genau von dort stammt die Idee mit dem Rasenmähen nämlich. Man unterscheidet in der Schneidetechnik zwischen Spindelmäher und Sichelmäher. Zudem gibt es eine Vielzahl an Ausführungen von Rasenmähern, wie den elektrisch betriebenen Rasenmäher, den Benzinmäher, den Aufsitzmäher, bzw. Rasentraktor, oder auch den Rasenmähroboter. Auch gibt es eine Vielzahl an Zubehörteilen für Rasenmäher, sowie für die Gartenpflege artverwandte Geräte vom Rechen über Komposter, bis hin zum Verlängerungskabel.

Der Rasenmäher im historischen Zusammenhang

In der ersten Hälfte der 19. Jahrhunderts schwappte ein Trend aus England auf den Kontinent, die Gartenkunst. Sicherlich ging dies mit dem Kolonialismus einher. Damals wurden viele exotische Pflanzen nach Europa gebracht und häufig in Gewächshäusern kultiviert. So entstanden Landschaftsgärten, die natürlich auch gepflegte und fein säuberlich geschnittene Rasen haben sollten. Nicht umsonst hat sich bis heute der Begriff feiner englischer Rasen erhalten. Dieser Begriff steht für einen äußerst akkurat geschnittenen und auch sehr wohl gepflegten Rasen in sattem Grün. Auch für diverse Sportarten wie Tennis oder Cricket wurden fein geschnittene Grüns benötigt und der die altgedienten Handsensen überflüssig machte. Der erste Spindelmäher wurde 1830 in England zum Patent angemeldet, nur wenige Jahre später ging er in die industrielle Massenproduktion. Anfang des 20. Jahrhunderts kam der erste motorbetriebene Rasenmäher auf den Markt.
Doch auch wenn du keinen feinen englischen Rasen haben musst, so muss der Rasen doch dann und wann sowieso geschnitten werden. Denn Gräser und Rasen können ebenso wuchern, wie andere Pflanzen und soll der Garten begehbar sein, muss ab und zu der Rasenmäher ran.

Rasenmäher-Technik und verwandte Werkzeuge

In der frühen Phase waren Rasenmäher sogenannte Spindelmäher. Dabei rotiert eine Querspindel und die an ihr befestigten Obermesser schneiden das Gras gegen ein festes Untermesser. Nach diesem "verquerten" Scherenprinzip arbeiten moderne Rasenmäher noch heute. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo eine hohe Qualität im Schnitt gebraucht wird, wie zum Beispiel auf Golfplätzen. Noch immer sind die klassischen handbetriebenen Spindelmäher sehr beliebt für einen feinen Schnitt. Sie haben keinen Grasfangkorb und werden ohne Strom, also vollkommen "grün", betrieben.
Der Sichelmäher wendet eine andere Schnitttechnik an, die weniger fein, dafür aber großflächiger arbeitet. Die Sicheln im Rasenmäher schneiden ohne Gegenschneide, im sogenannten freien Schnitt und können daher Unregelmäßigkeiten hinterlassen. Hier muss nach dem Mähen öfter mal der Laubsauger nachhelfen, um braune Stellen durch verdorrendes Gras zu vermeiden.
Weitere Schneidwerkzeuge zur Rasenpflege sind die sogenannten Mini Rasentrimmer. Sie sind ideal für Ecken, rund um Laternen oder auch entlang von Mauern. Den perfekten Rahmen für den Rasen kann man mit Heckenscheren und den entsprechend gepflegten Hecken schaffen. Auch Baumschneider sorgen für ein schönes, abgerundetes Gartenbild und alle Geräte zusammen werden im extra dafür vorgesehenen Gartenhaus untergestellt. Oh, Du schöne Gartenwelt!

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