Schreiner

Die Angehörigen des alten und traditionellen Berufsstandes der Schreiner beschäftigen sich in ihrem Tagwerk mit dem Bau von Möbeln, insbesondere denen aus Holz, sind aber auch mit allen anderen Bereichen der Holztechnik sehr vertraut. Dazu verwenden sie teilweise spezialisierte Handwerkzeuge, um viele nützliche und schöne Dinge des Alltags zu erschaffen. So stellen die Bauschreiner wesentliche Elemente eines entstehenden Hauses her, wie zum Beispiel Küchenteile, Wendeltreppen oder Fenster. Der Modellschreiner ist eine wichtige Person innerhalb einer Wertschöpfungskette, denn er fertigt Holzmodelle für bestimmte Gussformen her. Zuletzt bliebe natürlich der Möbelschreiner, sicherlich der am weitesten verbreitete Schreiner, ohne den wir nicht sitzen, schlafen oder Essen kochen könnten.

Geschichte der Schreinerei

Die Schreiner - auch Tischler genannt - blicken auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurück, wie so viele Handwerksberufe. Die der Schreiner geht jedoch deutlich länger zurück, als so manche andere und beginnt im 14. Jahrhundert. Schon früh vereinigten sich die Tischler in einer Zunft, die damals gängige Handwerkervereinigung, deren Wappen noch heute die eine oder andere Schreinerwerkstatt ziert.
Die Hierarchie bestand schon damals aus Lehrling, Geselle und Meister und allein den Tischlern und Schreinern war es damals erlaubt, Hobel und Leim in ihren Werkstattbedarf aufzunehmen. Auch die Herstellung bestimmter Dinge war allein dem Schreiner erlaubt, wie zum Beispiel Fenster oder Vertäfelungen. Später stellten die Schreiner auch Dinge des täglichen Lebens her, wie Möbel oder Türen, oder eben auch Dinge des täglich Ablebens, nämlich Särge.

Ausbildung zum Schreiner

Heute wird der Schreiner auch Holzmechaniker genannt. Er lernt zwar nicht mehr in einer ganz so romantischen Umgebung wie seine Vorgänger der letzten sechs Jahrhunderte. Aber noch immer hat sich das Handwerk viele seiner Traditionen bewahrt. So ist zum Beispiel die Arbeitshierarchie innerhalb der Betriebe nach wie vor die von Lehrling, Geselle und Meister. Doch der Lehrling ist in Deutschland Teil der dualen Ausbildung und lernt somit immer abwechselnd in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb. Die Schreiner Ausbildung dauert drei Jahre, von denen das erste Jahr, das Berufsgrundbildungsjahr, vollständig in der Berufsschule verlaufen kann. Oftmals findet erst im Verlaufe dieses Jahres die Suche nach dem eigentlichen Ausbildungsplatz statt.
Dieser ist der in einem Ausbildungsunternehmen, also etwa einer Werkstatt. Neben den theoretischen Inhalten in der Berufsschule lernt der Schreiner im Betrieb den Umgang mit Werkstoffen, sowie deren Be- und Verarbeitung durch Hobel, Hammer und Elektrowerkzeuge. Wie gut er den Umgang mit diesen Dingen beherrscht, zeigt der angehende Schreiner zum Ende der Ausbildung mit seinem Gesellenstück. Es ist eine Einzelarbeit, die entweder ein Möbelstück, der Teil einer Einrichtung oder auch ein Bauelement sein kann. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung steigt der Lehrling zum Gesellen auf und kann sich auf Wunsch auch noch weiter in der oben beschriebenen Hierarchie nach oben arbeiten, etwa durch die Meisterprüfung.

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