Zum Trocken deiner Wäsche im Garten nutzt du eine Wäschespinne

Die Wäschespinne, wer hat sie erfunden? Ein Schweizer. Er hieß Walter Steiner und gründete ein Unternehmen namens Stewi (Kofferwort aus Steiner Winterthur). Das Unternehmen wiederum verlieh der Wäschespinne in der Schweiz ihren bis heute gängigen Namen, der nämlich ebenfalls "Stewi" lautet. Erfunden wurde die Stewi in den 40er Jahren und ihre Herstellung basierte noch auf Holz und Hanfseilen. Übrigens hat Walter Steiner auch den Wäscheständer erfunden.
Heutige Wäschespinnen werden aus moderneren Materialien, wie zum Beispiel Aluminum und Kunststoffleinen produziert. Und noch immer bevorzugen es viele, ihre Wäsche im Garten an der frischen Luft, an der Wäschespinne, statt im Wäschetrockner trocknen zu lassen.

Funktionsprinzip der Wäschespinne

Neben der Erfinderfirma gibt es noch drei weitere Hersteller und Anbieter für Wäschespinnen in Deutschland. Das Konzept wird jedoch weltweit verwendet. Wäschespinnen sind ganz besonders praktische und auch ökonomisch wertvolle Wäscheständer. So haben sie sich in vielen Gärten schon fast zur festen Größe in der Gartenausstattung etabliert und stehen oftmals mitten auf der Wiese. Dort werden sie mit einem Bodenanker befestigt, um auch bei Wind und Wetter standhaft zu sein. Für derartige Witterungsverhältnisse bestehen Wäschespinnen zudem aus nicht-rostendem Metall oder auch solidem Kunststoff.
Die Funktion gleicht der eines umgedrehten Regenschirms, mit einem Schieber, der die Paragonstangen bewegt, woraufhin diese sich entfalten. Allerdings gibt es zwischen den Stangen (oder Armen) auch Querstangen, an denen schließlich die Wäsche aufgehängt wird. Zudem gibt es natürlich keinen Stoff zwischen den Leinen, natürlich außer dem, der extra zum Trocknen aufgehängt wird.
Manche Wäschespinnen bieten die Möglichkeit, die Leinen nachzuspannen. Somit ergeben sich keine "Durchhänger" und die Wäsche bleibt gerade und auf Abstand hängen. Oft ist die Wäschespinne auch höhenverstellbar, um den Ansprüchen verschiedener Verbraucher besser gewachsen zu sein.

Zubehör für die Wäschespinne

Da die Wäschespinne zusammenklappbar ist, kann sie bei Nicht-Gebrauch einfach wieder eingeklappt werden und lässt genug freien Raum für Kinderspielgeräte. Für diesen Zustand kannst du die Wäschespinne zusätzlich mit einer Schutzhülle ausstatten. Auch weitere Zubehörteile können die Anwendung der Wäschespinne zusätzlich verbessern, wie ein extrastarker Bodenanker oder kleine so genannte Wäschekarussells, an denen sich zum Beispiel Socken oder Babywäscheteile aufhängen lassen. Je nach Größe bietet die Wäschespinne genug Platz für Dutzende Kleidungsstücke, hier lassen sich gut und gerne zwei volle Waschmaschinenladungen aufhängen und völlig kostenfrei trocknen.

Vorteile der Wäschespinne gegenüber dem Trockner

Und damit zum größten Vorteil gegenüber der Wäschetrockner: Wäschespinnen (und natürlich auch die kleinere Wäscheständer) trocknen gratis. Sie verursachen nur einmal Kosten beim Kaufen und nicht, wie der elektronische Wäschetrockner, unter Einsatz von Strom. Beim Trockner ein wichtiges Auswahlkriterium wartet die Wäschespinne natürlich mit einem unschlagbaren Effizienzwert auf. Denn so energieeffizient der Trockner auch immer sein mag, die Wäschespinne kann es besser.

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